Familienland Oberösterreich - wo Kinder willkommen sind

 

Das Familienland Oberösterreich tut mehr für seine Familien. Zum Einen stellt Oberösterreich gut ausgebaute Serviceleistungen wie die OÖ Familienkarte, die Elternbildung, Spielgruppen und den Kinderbetreuungsbonus zur Verfügung. Andererseits setzt Oberösterreich auch Initiativen für eine bessere gesellschaftliche Akzeptanz von Kindern wie das Beispiel Kinderlärm zeigt und auf eine bessere sozialrechtliche Absicherung der Eltern. Diese familienpolitischen Leistungen und die gesellschaftliche Wertschätzung sollen in dieser Familienkampagne zum Ausdruck kommen.

 

Es geht jedoch nicht nur um Service- oder Geldleistungen sondern vor allem auch um die Grundstimmung die vermittelt wird. An diesem Punkt setzt die Kampagne an.

 

Das Familienreferat und die Familienkarte Oberösterreich setzen eine Reihe von Maßnahmen, die das Land familienfreundlich gestalten.

 

„Familie ist dort, wo Kinder sind.“ Diesen Gedanken nahm die Kampagne auf und zeigte zwei Printsujets, die das Thema emotional transportieren. Denn statt rationaler Argumentation nutzte der neue Auftritt die Kraft der Bilder.

Wo es Spaß macht, ein Kind zu sein

Ein stilistischer Kniff sorgt für kurze Irritation und verstärkt damit die visuelle Wirkung. Bekannte Objekte aus Oberösterreich sind durch spielerische Gegenstände ersetzt. Vor dem Linzer Hauptbahnhof, wo einen gewöhnlich zwei mächtige Löwen aus Stein erwarten, werden die Besucher von kuscheligen Stofflöwen begrüßt. Am Traunsee hat sich das weltberühmte Schloss Ort kurzerhand in eine riesige Kinderhüpfburg verwandelt. Wer möchte da nicht Kind sein?

 

Und damit ist auch schon das Wichtigste gesagt: Oberösterreich tut mehr – auf das unser Land ein kinder- und familienfreundlicher Lebensraum ist. Unterstützt wird die Familienkampagne durch Werbespots, eine Plakatserie auf Werbeflächen und durch Inserate in Tages- und Wochenzeitungen. Der 4. Juni gilt als Kampagnenstart.

 

        

 


Familien sind unsere Zukunft

In einer Zeit, in der Kinderwunsch und Realisierung immer öfter und weiter auseinander fallen, ist es von höchster Wichtigkeit, den Familien Mut zu machen. Mut zur Familie, Mut zu Kindern. Familie wird nach wie vor von den meisten Menschen gleichgesetzt mit Glück und Freude. Doch aufgrund verschiedenster Rahmenbedingungen (wie längerer Berufsausbildung) wird der Kinderwunsch oftmals aufgeschoben – und irgendwann dann auch aufgehoben. Oftmals wird auch das Gefühl vermittelt, Familie bedeutet nur Nachteile und die Vorteile und Freuden werden außer Acht gelassen.

 

Aus diesem Grund war es uns ein besonders Anliegen, den Familien zu zeigen, dass sie nicht alleine gelassen werden. Ganz im Gegenteil: Familien sind in Oberösterreich in höchstem Ausmaße willkommen – Familien sind unsere Zukunft. Jede und jeder Einzelne kann tagtäglich mit kleinen Handlungen und Gesten zeigen, dass Familien und Kinder willkommen sind.

 

Egal ob im Restaurant, in der Straßenbahn, am Sportplatz oder in der Nachbarschaft, wer etwas Verständnis für Kinder und Familien zeigt, wird sicher mit einem Kinderlächeln belohnt. Wir sollten uns freuen, wenn Kinder noch Kinder sind und – wenn auch manchmal etwas lauter – noch miteinander spielen und herumtollen.

 

97 % der Eltern würden sich wieder für eine Familie entscheiden

Haben die Familien erstmals den Schritt zur Kinderrealisierung geschafft, gibt es für sie keinen Zweifel mehr, dass dies der richtige Schritt war. „Bei der letzten Familienbefragung, haben 97 % der Eltern gesagt, dass sie sich wieder für eine Familie entscheiden würden.

 


Statistik Austria: Oberösterreich, wo Kinder willkommen sind.

 

245.400 Familien mit insgesamt 417.292 Kindern leben in Oberösterreich. Von der Vielzahl an Ein-Kind- und Zwei-Kind Familien haben 306 Familien laut den offiziellen Zahlen der Statistik Austria mehr als sechs Kinder. Der Bezirk Vöcklabruck führt hierbei das Bezirksranking mit den Mehrkindfamilien an, während die Landeshauptstadt Linz bei den Ein-Kind Familien führend ist. Die Zahl der Familien stieg seit 2001 landesweit um 3,5 % an, allerdings gibt es einen Rückgang von 4,8 Prozentpunkten bei Ehepaaren mit Kindern. Einen leichten Anstieg kann Oberösterreich jedoch bei den Geburten verzeichnen. Im Jahr 2013 erblickten in Oberösterreich 13.777 Kinder das Licht der Welt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Geburten um 0,3 Prozentpunkte. „Das bedeutet im Schnitt 1,55 Kinder pro Oberösterreicherin“, stellte LH-Stv. a.D. Franz Hiesl fest und zeigt sich besonders erfreut, dass Oberösterreichs Frauen im Bundesländervergleich die meisten Kinder zur Welt bringen. „Oberösterreich ist ein Land, wo Kinder willkommen sind.


Oberösterreich tut mehr – für seine Familien

 

Mit rund 6,5 Millionen Euro werden Oberösterreichs Familien auch im Jahr 2014 wieder kräftig unterstützt. Neben finanziellen Zuschüssen wie dem Kinderbetreuungsbonus und der Schulbeginn- bzw. Schulveranstaltungshilfe werden auch die Angebote auf dem Elternbildungssektor kontinuierlich ausgebaut. Eine wahre Erfolgsgeschichte ist die OÖ Familienkarte, mit der sich 150.000 Familien bei über 1.700 Partnerbetrieben jährlich über 9 Millionen Euro sparen. Heuer feiert diese ihr 15 Jahr Jubiläum. Pünktlich zum Geburtstag gibt es die OÖ Familienkarte seit April auch als „APP“. Die Mobile OÖ Familienkarte, alle aktuellen Highlights der OÖ Familienkarte, das Digitale Elternbildungskonto mit dem gesamten Elternbildungsangebot, sämtliche Veranstaltungen, Informationen zu Familienförderungen und tolle Gewinnspiele sind ab sofort immer und überall am Smartphone und am Tablet abrufbar.

 

"Dass wir mit unserer Familienpolitik auf dem richtigen Weg sind, hat auch die Familienbefragung bestätigt. Immerhin sagen 90 % der Befragten, dass Oberösterreich ein kinderfreundliches Land ist und rund drei Viertel der Eltern fühlen sich durch die oberösterreichische Familienpolitik unterstützt.


Oberösterreich tut mehr – bei der Familieninfrastruktur

 

Oberösterreich zeichnet sich aber auch durch eine einzigartige Familieninfrastrukturneben den Kinderbetreuungseinrichtungen aus. Mit gezielten Förderungen wie die 100 Eltern-Kind-Zentren, die 320 Spielgruppen, 315 Leih-Omas, den Kinderbetreuungsbonus oder das Elterntelefon unterstützt das Familienreferat Oberösterreichs Eltern bestmöglich in ihrer Erziehungsaufgabe.


Oberösterreich tut mehr – bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von Kinderlärm

 

Neben den optimalen Rahmenbedingungen für Familien muss auch die gesellschaftliche Wertschätzung Kindern gegenüber erhöht werden. In Bezug auf Kinderlärm setzte Oberösterreich – als erstes Bundesland – neue Maßstäbe. Seit einem Jahr ist die neue oberösterreichische Bauordnung in Kraft, die Geräuscheinwirkungen von Kinderspielplätzen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Pflichtschulen oder ähnlichen Anlagen nicht mehr unter den Begriff „schädliche Umwelteinwirkungen“ wertet. Anlassfall für die Gesetzesänderung war ein Baubewilligungsverfahren für einen Kindergarten in Wels. Nach Einwendungen der Anrainer hat man eine zwei bis vier Meter hohe Lärmschutzwand um ca. 50.000 Euro errichtet, damit die Anrainer vor Kinderlärm „geschützt“ werden. Durch die Neuregelung können Einwände wegen Kinderlärms in Zukunft nicht mehr im Baubewilligungsverfahren vorgebracht werden.


Oberösterreich fordert: Pensionssplitting soll Regelfall werden

Zu den bestehenden sozialrechtlichen Absicherungen bedarf es auch einer Neuregelung des Pensionssplittings. Bereits nach dem Pensionsharmonisierungsgesetz 2005 wurde die Möglichkeit eines freiwilligen Pensionssplittings eingeführt. Dadurch besteht die freiwillige Möglichkeit jenen Eltern, die sich ausschließlich der Kinderbetreuung gewidmet oder durch Teilzeitarbeit mehr in die Familienarbeit investiert haben, sozial abzufedern und einen Ausgleich hinsichtlich Pensionsansprüche herzustellen. Da bisher kaum 150 Paare in Österreich die Möglichkeit genutzt haben, soll die Übertragung zukünftig automatisch erfolgen. Dabei überträgt der Elternteil, der die Kinder nicht überwiegend erzieht und erwerbstätig ist, für die ersten vier Jahre nach der Geburt bis zu 50 Prozent seiner Teilgutschrift auf das Pensionskonto des Elternteil, der sich der Kindererziehung widmet.

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