Kinderartikelbasar
© Monika Weberberger
Informationen zum Einreicher
Monika Weberberger-Rainer4072 Alkoven
Gestartet wurde vor 15 Jahren mit 4 teilnehmenden Personen und 14 "Einkäuferinnen". Das kleine Team ließ nicht locker und entwickelte das Abgabesystem.
Nach wenigen Jahren wurde bereits in einen größeren Saal (Pfarrsaal) gewechselt. Abgabe erfolgt über Computer und übersichtlichen Excel-Listen.
Die Artikel werden zu einem bestimmten Zeitraum abgegeben, von den Teammitgliedern im Saal verteilt, zu den Verkaufszeiten verkauft und dann wieder auseinander sortiert und den jeweiligen Verkäufer:innen zugeordnet und ausgehändigt.
Um das Einkaufsgefühl, Gemeinschaftsleben und das Beisammensein zu fördern, wurde in den Nebenräumen eine kleines Cafe errichtet. Wartende Personen können hier den Einkaufstrubel abwarten.
Nach 7 Jahren wurde die Location zu klein und es wurde in den großen Kulturtreff der Gemeinde Alkoven ausgelagert.
Im Jahr 2021 wurde von dem bewährten Laptopsystem, von 6 Verkaufskassen vor Ort, in ein modernes System (HandyApp) Basarlino umgestiegen. Hier können die Verkäufer:innen die Artikel zuhause eintragen und den Preis fixieren. Es werden Etiketten mit QR Code generiert und diese sind dann auf die entsprechenden Etiketten anzubringen.
Der Verkauf erfolgt an einem Nachmittag durch unser 25 köpfiges Team, bestehend aus einer fixen Bestandsgruppe. 15 Frauen nehmen sich extra Urlaub um diese gemeinnützige Veranstaltung über die Bühne zu bringen.
Die abgebenden Familien kommen nicht nur aus der Gemeinde bzw. aus dem Bezirk, sondern auch von weiter entfernten Gemeinden.
Trotz fixer Termine und fixer Abläufe versucht sich das Team jedes Jahr anzupassen, besser zu organisieren, die Familien noch besser zu servicieren.
So wurden im Jahr 2025 nun eigene Steckregale für übersichtliche Schuhpräsentation angekauft.
Nach den zwei sehr intensiven Arbeitstagen, entstehen viele Kosten, aber auch Erlöse.
Jedes Jahr entscheidet das gesamte Team über die Verwendung der Gewinne. So wurden Verteidigungskurse für Jugendliche angeboten, Spielgeräte für 3 verschiedene Spielplätze (jährlich ca. 2.000 €), Kinovorstellungen (oft mit lehrreichem Hintergrund) oder Ferienprogrammpunkte damit finanziert.
Auch Bäume im neu errichteten Kindergarten wurden als Schattenspender angekauft und selbst durch die Teammitglieder eingegraben.
Wichtig hier, die Gelder müssen so verwendet werden, dass alle Familien einen Nutzen davon haben bzw. daran teilnehmen können. Es werden keine Firmen, keine Privatpersonen gesponsert. Auch die Kindergärten, Schulen usw. werden mit Sachspenden oder Ausflüge unterstützt.
Die gespendeten Artikel vor Ort werden an Hilfsorganisationen gespendet. Diese liefern die Artikel in Entwicklungsländer oder Kriegsländer, in Kinderheime oder Waisenhäuser, alles kann gut verwendet werden. Wir wollen dabei unterstützen.
Im Endeffekt sehen wir hier 4 wichtige Gruppen (ausschließlich Familien) die von den Basaren profitieren:
- für den Verkauf von gut erhaltenen Artikel bekommen die Familien etwas Geld (Kinder passen mit dem Gedanken, dass sie dafür nicht Taschengeld bekommen und sich etwas Neues kaufen können, besser auf ihre Fahrräder, Spielsachen usw. auf)
- Familien können "preisgünstig" einkaufen und ev. so zu Artikeln gelangen, die sie sich im normalen Handel nicht leisten könnten.
- Die Erlöse finanzieren Projekte, von denen die Familien profitieren.
- Die Spenden werden an ärmere Länder gespendet.
© Monika Weberberger
© Michael Weberberger
© Michael Weberberger
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