Initiative Notfallmama
© KiB children care
Informationen zum Einreicher
KiB children care4841 Ungenach
Zielsetzung
Die Initiative "notfallmama" des gemeinnützigen Vereins KiB children care verfolgt das Ziel, eine verlässliche und flexible Kinderbetreuung sicherzustellen, wenn Eltern aufgrund von Krankheit oder beruflicher Verpflichtung nicht in der Lage sind, ihr Kind selbst zu betreuen. Kinder sollen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, um eine möglichst stressfreie Genesung zu gewährleisten. Gleichzeitig soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt und soziale Benachteiligung vermieden werden.
Zielgruppen
Die Initiative richtet sich an:
• Familien mit Kindern in Österreich, insbesondere berufstätige oder alleinerziehende Eltern, die kurzfristig Betreuungsbedarf haben.
• Kinder im Krankheitsfall, die in ihrem gewohnten Umfeld betreut werden sollen.
• Arbeitgeber, die durch das Angebot einer Notfallbetreuung eine bessere Unterstützung für ihre Mitarbeiter*innen bieten können.
• Freiwillige Betreuungspersonen der Initiative "notfallmama", die eine sinnvolle Tätigkeit übernehmen und zur Entlastung von Familien beitragen.
Beteiligte
• Verein KiB children care: Organisation, Verwaltung und Vermittlung der Notfallmamas.
• Notfallmamas: Engagierte, ehrenamtliche Betreuungspersonen, die flexibel und kurzfristig zur Verfügung stehen.
• Familien: Eltern, die eine Notfallbetreuung für ihr erkranktes Kind benötigen bzw. selbst erkrankt sind.
• Kooperationspartner: Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Unternehmen sowie öffentliche Stellen, die zur Finanzierung und Bekanntmachung beitragen.
Umsetzungsstand
Die Initiative "notfallmama" ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich etabliert und wird in ganz Österreich von Familien genutzt. Aktuell gibt es 66 aktive Notfallmamas*Notfallpapas in Oberösterreich und ca. 700 Mitgliedsfamilien. 2024 wurden 340 Betreuungsanfragen in OÖ abgedeckt. Die Nachfrage steigt kontinuierlich.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgt durch:
• Mitgliedsbeiträge der Familien
• Spenden und Sponsoring durch Unternehmen und Privatpersonen
Um die Nachhaltigkeit und den Ausbau der Initiative zu sichern, sind weitere finanzielle Mittel notwendig, insbesondere für:
• Die Rekrutierung und Schulung zusätzlicher Notfallmamas*Notfallpapas
• Die Verbesserung der digitalen Vermittlungsplattform zur effizienteren Koordination
• Die Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Bekanntheit des Angebots
Erfahrungen
Die Rückmeldungen von Familien zeigen, dass die Initiative "notfallmama" eine essenzielle Unterstützung im Alltag ist. Eltern berichten, dass sie durch die kurzfristige Betreuung entlastet werden und ihre Kinder sich in der vertrauten Umgebung schneller erholen. Arbeitgeber bestätigen, dass die Initiative zu einer höheren Zufriedenheit und geringeren Fehlzeiten bei ihren Mitarbeiter*innen führt.
Notfallmamas*Notfallpapas selbst empfinden ihre Tätigkeit als bereichernd und leisten einen wertvollen Beitrag zur sozialen Unterstützung von Familien. Herausforderungen bestehen in der kontinuierlichen Rekrutierung neuer Betreuungspersonen sowie in der langfristigen Sicherstellung der Finanzierung.
Weitere Vorgehensweise
• Erweiterung des Netzwerks: Gezielte Ansprache und Gewinnung neuer Notfallmamas*Notfallpapas.
• Digitale Optimierung: Weiterentwicklung der Notfallmama-App zur schnelleren Vermittlung und besseren Organisation.
• Ausbau der Kooperationen: Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlichen Stellen zur besseren finanziellen Absicherung und stärkeren Verankerung im gesellschaftlichen Bewusstsein.
• Öffentlichkeitsarbeit: Stärkere mediale Präsenz zur Erhöhung der Bekanntheit und Ermutigung weiterer Familien die Mitgliedschaft anzutreten, um die Betreuungslücke erkrankter Kinder zu schließen.
Die Initiative "notfallmama" leistet einen bedeutenden Beitrag zur Unterstützung von Familien in Österreich und trägt dazu bei, soziale Ungleichheiten zu reduzieren. Eine zusätzliche Förderung würde es ermöglichen, das Angebot weiter auszubauen und noch mehr Familien in Notsituationen zu helfen.
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