Regionale Familienpolitik 

Familie bedeutet Zukunft

Investitionen in Kinder- und Familienpolitik heißt in die Zukunft unserer Gemeinden und Bezirke zu investieren. Familienpolitik gehört damit zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben der Gemeinden. Die Gestaltung des unmittelbaren Lebensraumes kann aber nicht nur in den Händen von Bürgermeister/innen und Gemeinderät/innen, von Bezirksverwaltungsbehörden und dem Landesfamilienreferat liegen, sondern ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft.       

     

Familie unternimmt Spaziergang

© fotolia

 

Die örtliche Wirtschaft, Vereine und Initiativen, die Kirchen, die Kinder und Familien selbst sind Träger und Gestalter einer neuen Perspektive. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Strukturen ist notwendig, damit Kinder und Familien eine Gemeinde zum Wohlfühlen erfahren.

Viele Gemeinden setzen schon Akzente hin zu einer Familienorientierung. Eine zukunftsorientierte Familienpolitik stellt die Kinder und Familien in den Mittelpunkt und zeigt sich als ganzheitliches und nachhaltiges Konzept der Gemeindeentwicklung.

Das Miteinander von Politik, Verwaltung und Bevölkerung und die Vernetzung mit regionalen Initiativen (z.B. Kooperationen zwischen Gemeinden) sichern den Rahmen für eine gelingende Familienpolitik.

 

Die örtliche und regionale Familienpolitik

Familienfreundlichkeit in der Gemeinde stellt eine Daueraufgabe dar und umfasst als Querschnittmaterie einerseits die Familie in ihren unterschiedlichen Lebensphasen und bezieht sich andererseits auf die verschiedenen Handlungsfelder:

Familie rund um die Geburt - Familie mit Kleinkind - Familie mit Schulkind - Familie mit Jugendlichen - nachfamiliale Phase -Familie im Alter: in jeder Phase steht die Familie vor neuen Anforderungen!

 

Wohnen, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und Arbeitswelt, soziale Infrastruktur, Bildung, Kultur und Freizeit: Handlungsfelder, die Familie unmittelbar betreffen.

Die Bedeutung von Kinder- und Familienfreundlichkeit im Selbstverständnis der Gemeinde zeigt sich unter anderem

  • in einem familienfreundlichen Gemeindeamt (Öffnungszeiten, Spielecken...)
  • in der Beteiligung der Familien und Kinder in der Planung und Gestaltung von Projekten und Maßnahmen
  • in den Förderungen und finanziellen Zuwendungen
  • in der Unterstützung von Familieninitiativen
  • in der Zusammenarbeit von Wirtschaft, Vereinen innerhalb der Gemeinde für mehr Familienfreundlichkeit
  • in einer offenen Familieninformationsarbeit (z.B. Familienseite in den Gemeindenachrichten)
  • in ausreichender Kinderbetreuung
  • in familien- und kindergerechter Wohnbau- und Verkehrsplanung
     

 

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