"Ich bin Vorbild. Kinder sind unser Abbild. Es liegt an uns Eltern"

Kinder orientieren sich mehr an unserem Tun als an unseren Aussagen. Die OÖ Familienkarte unterstützt mit Angeboten für gemeinsame Aktivitäten.

 

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Am Foto: Daniel Frixeder (upart), Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner,

Dipl. Familienmentorin Mag. Marion Wilscher, Mag. Franz Schützender (Leiter OÖ Familienreferat)


 

Kinder und Jugendliche orientieren sich am Vorbild der Eltern bzw. an ihrem sozialen Umfeld. Sie ahmen das Verhalten von Erwachsenen bewusst oder unbewusst - schon von der Geburt an nach. Eltern sollten deshalb ihre positiven Werte und Einstellungen durch ihr Vorbild vermitteln.

 

Was ist ein gutes Vorbild?

Ein gutes Vorbild sein heißt nicht, perfekt sein zu müssen oder sich ständig wie auf einer Bühne zu fühlen. Auch Fehler und Schwächen gehören mit zu einem guten Vorbild. Wer zeigt, dass er seine eigenen Fehler wahrnimmt und sich bemüht, vielleicht das eine oder andere zu ändern, ist das beste Vorbild dafür, dass Menschen immer dazu lernen können bei dem Bemühen, ihr Zusammenleben positiv zu gestalten. 

 

Dennoch ist es sicher sinnvoll, das eigene Verhalten immer mal wieder zu reflektieren. Die beste Möglichkeit, dem Kind das beizubringen, ist, es ihm vorzuleben, anstatt es ihm zu predigen. Wenn die Eltern ständig am Handy oder am Laptop hängen oder häufig vor dem laufenden Fernsehgerät sitzen und Bücher nur hin und wieder oder gar nicht zur Hand nehmen, wird auch das Kind den Zugang zu Büchern nicht finden. Vor allem in den ersten 5 bis 6 Lebensjahren ist ein Kind stark beeinflussbar. Wenn nicht in dieser Lebensphase die Weichen gestellt werden, wann dann?

 

Müsste das Kind sich mehr bewegen, so ist es keineswegs hilfreich, wenn es sieht, dass die Eltern selbst als Couch Potato herumlümmeln. Nur dann, wenn die Eltern dies vorbildlich zeigen, können Kinder einen Bezug zu mehr Bewegung und Aktivitäten in der Natur aufbauen.

 

Das Kind grüßt nicht, dankt nicht und verhält sich beispielsweise dem Lehrer gegenüber ungebührlich? Vielleicht wurde ihm das vorgelebt. Vielleicht wurde in seiner Anwesenheit über den Chef geschimpft? Auch Höflichkeit und gutes Benehmen sind grundlegende Werte, welche den Kindern schon in die Wiege gelegt werden müssen und können nur von Erwachsenen vermittelt und vorgelebt werden.

 

Durch unsere Verhaltensweisen und Aussagen prägen wir die Lebenseinstellung der Kinder entscheidend. Die Vorbildwirkung durch uns Erwachsenen spielt deshalb in allen Bereichen, rund um die Uhr, eine prägende Rolle.

Reflektieren wir uns doch einmal selber: Wie wollen wir von unseren Kindern wahrgenommen werden? Selbst wenn wir bei rot über eine Kreuzung gehen, sind wir Vorbilder. Kinder spiegelen unweigerlich unser Verhalten. Deshalb brauchen sie positive Orientierungshilfen, damit sie sich in der Gesellschaft zurechtfinden können, damit sie Probleme lösen können und damit sie sich zu selbständigen und wertvollen Menschen entwickeln können, ist Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner überzeugt.


Familienkampagne Ich bin Vorbild

Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner setzt heuer einen Schwerpunkt, dass Eltern Vorbilder für ihre Kinder sein sollen. Ziel ist eine Bewusstseinsbildung bei den Eltern über die Vorbildwirkung auf ihre Kinder und Anregungen zur Wahrnehmung dieser Rolle zu schaffen. Durch ihr Verhalten im Alltag und im Umgang mit dem Kind vermitteln sie, was es bedeutet, Rücksichtnahme zu üben, Regeln einzuhalten, geduldig, freundlich und liebevoll zu sein. Mit Medienaktivitäten und einer Plakatkampagne auf landeseigenen Plakatständern wird darauf hingewiesen.

Die Sujets:

   

 

  


Wer von uns möchte nicht das Beste für den Nachwchs

Wir alle streben an, dass unsere Kinder zu selbständigen Menschen heranwachsen. Wir wollen unsere Kinder zu ihrem Wohl erziehen. Wenn der Nachwuchs zum geachteten Mitglied der Gesellschaft gemacht werden soll, sind Eltern gut beraten, wenn sie das, was sie bei ihren Kindern durchsetzen wollen, ihnen auch vorleben!

Eins steht fest: Unsere Kinder brauchen positive Vorbilder. Sie lernen durch unsere Vorbildwirkung für das Leben. Denn was Mama oder Papa machen, prägen sich Kinder sehr genau ein und ahmen es nach. Durch ein gutes Vorbild machen Eltern ihre Kinder nicht nur stark, sondern auch glücklich! Das beste Vorbild stellen Eltern für ihre Kinder dar, wenn ihre tatsächlich gelebten positiven Einstellungen in Einklang mit ihren Erziehungszielen stehen,

so Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner abschließend.


Präsentiert wurde die neue Familienkampagne im Rahmen von Pressekonferenzen von Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner.

Pressekonferenz zur Präsentation der Familienkampagne "Ich bin Vorbild" am 31.03.2016

Pressekonferenz zu "Eltern als Vorbilder" mit Prof. Mazal am 15.07.2016


Fotowettbewerb zu "Ich bin Vorbild"

Im Rahmen der Familienkampagne wurde im Sommer 2016 ein Fotowettbewerb gestartet.

 

hier erfahren Sie mehr zum Fotowettbewerb

 

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